Dieses Jahr gibt es seitens der CE wieder die sogenannte Gebets- und Fasteninitiative. In dieser Fastenzeit wollen wir als CE ein besonderes Augenmerk auf das Gebet und das Fasten legen. Wir stellen uns vor die herausfordernde Aufgabe, pro Tag zumindest eine Person zu haben, die fastet und möglichst viele, die mitbeten.

Warum eigentlich fasten?

Rainer Harter hat darauf eine wunderschöne Antwort: „Mein Hunger nach ihm(Jesus) ist größer als der Hunger nach dem Genuss und dem Vergnügen, die mir die Konsumgesellschaft bieten können, und das möchte ich ihm zeigen.“ Im Fasten wählen wir freiwillig Schwäche, und machen uns abhängig von Gott. Dabei passiert etwas Wunderbares, „denn sie (meine Gnade) erweist ihre Kraft in der Schwachheit.“ – 2. Korinther 12, 9

Welche Form du für das Fasten und Beten wählst wird, ist dir selbst überlassen. Einzig beim Gebet bitten wir dich, die miteinzubeziehen.

 

Folgendes Gebet haben wir als Leitsatz formuliert:

 

Herr wir danken Dir für alles, was Du in der Vergangenheit schon geschenkt hast. Führe uns zu einem vertieften Wachstum in Glaube, Gehorsam und Fügsamkeit.

Wir bitten Dich:  Lass uns erkennen, was Dein Wille für jeden Einzelnen von uns und für die CE in der heutigen Zeit ist. Erfülle uns mit Deinem Hl. Geist, damit wir auch tun, was Du für uns vorbereitet hast.

 

Beginn: Aschermittwoch, 14. Februar 

 

Ende: Karsamstag, 31. März 2018 (45 Tage)

 

Wir laden dich herzlich ein, mitzumachen und dich in die Gebetsliste einzutragen. Ziel ist es, dass in diesem Zeitraum pro Tag zumindest eine Person fastet und möglichst viele mitbeten.

 

Hier kannst du dich eintragen: LINK 

Gebetseindrücke -auch eventuelle Fragen - bitte an Annette Schneider (gufi@erneuerung.at) senden.

 

Pfingstsequenz

Komm herab, o Heil’ger Geist,
der die finstre Nacht zerreißt,
strahle Licht in diese Welt.

Komm, der alle Armen liebt,
komm, der gute Gaben gibt,
komm, der jedes Herz erhellt.

Höchster Tröster in der Zeit,
Gast, der Herz und Sinn erfreut,
köstlich Labsal in der Not,

In der Unrast schenkst du Ruh,
hauchst in Hitze Kühlung zu,
spendest Trost in Leid und Tod.

Komm, o du glückselig Licht,
fülle Herz und Angesicht,
dring bis auf der Seele Grund.

Ohne dein lebendig Wehn
kann im Menschen nichts bestehn,
kann nichts heil sein noch gesund.

Was befleckt ist, wasche rein,
Dürrem gieße Leben ein,
heile du, wo Krankheit quält.

Wärme du, was kalt und hart,
löse, was in sich erstarrt,
lenke, was den Weg verfehlt.

Gib dem Volk, das dir vertraut,
das auf deine Hilfe baut,
deine Gaben zum Geleit.

Lass es in der Zeit bestehn,
deines Heils Vollendung sehn
und der Freuden Ewigkeit.

Amen. Halleluja.

 

 

Pfingstsequenz, um 1200, zugeschrieben Stephan Langton, Erzbischof von Canterbury, Übertragung von Maria Luise Thurmair und Markus Jenny 1971