Ein Zeugnis von Nadja L.

„Mission“ klingt wie ein großes Wort. Dabei ist es eigentlich ganz einfach. Etwas Alltägliches. Denn man kann Großes bewirken, ohne große Dinge zu tun.

Mission heißt für mich, Jesus dorthin zu bringen wo ich hingehe. Egal wohin. Ob in die Schule, die Arbeit, den Freundeskreis, den Sportverein oder die Disco. Ich rede mit ihm auf dem Weg dorthin. Denn er lebt in mir, und wenn ich ihn einlade mitzugehen, kann ich ihm Zutritt zu Orten verschaffen, an denen er unter normalen Umständen nicht willkommen wäre.

Für viele heißt Mission, in ferne Länder zu gehen. Und ich bin fest davon überzeugt, dass einige auch dazu berufen sind, das zu tun. Aber die meisten sind dazu berufen, in ihrem eigenen Umfeld zu missionieren – Freunde, Familie und Arbeitskollegen.

Oft kann das heißen, von Jesus zu erzählen. Aber sehr oft sind gar keine Worte notwendig, sondern einfach nur ein freundliches Lächeln, ein offenes Ohr, eine feste Umarmung oder ein stilles Dasein und Verstehen.

Mission ist für mich dann erfolgreich, wenn meine Mitmenschen merken, da ist etwas anders – und neugierig werden. Wenn ich für andere ein Licht sein, Traurige ermutigen und Verzweifelte aufbauen kann. Wenn ich Gottes Liebe weitergeben und andere mit seiner Freude anstecken kann. Wenn auffällt, dass ich mich nicht unterkriegen lasse, wenn Schwierigkeiten kommen, weil ich ein unerschütterliches Vertrauen in meinen Vater im Himmel habe.

Oft träumen wir davon Großes zu tun und übersehen dabei die Chancen, die direkt vor unserer Nase liegen. Fang heute an, das zu ändern. Das nächste Mal, wenn du einen Menschen auf der Straße triffst, lächle und wünsche einen schönen Tag. Mach deiner Freundin ein Kompliment. Höre deinem Arbeitskollegen zu. Lass dich nicht entmutigen, denn ich kann dir garantieren: Vieles, das du bewirkst, wirst du gar nicht merken.
 

"Got questions in life, try Alpha!"

Ein Zeugnis von Andreas R.

Bei meiner Freundin Stefanie und mir, ist vor über einem Jahr der Wunsch gereift, sich pfarrlich zu engagieren und die Erneuerung in die Pfarren zu tragen. Im Rahmen einer Alpha Konferenz in London, vor zwei Jahren, habe ich Pfarrer Wolfgang Kimmel kennen gelernt, der für die Idee der Pfarrerneuerung mit Alpha Feuer gefangen hat. So fingen Stefanie und ich an, uns in der Pfarre Dornbach, bei zwei Alpha Kursen zu engagieren. Der erste Kurs war speziell für Eltern von Erstkommunionkindern bestimmt. Das bedeutet eine unterschiedlich christlich geprägte Gruppe. Manche hatten mit Kirche gar nichts am Hut, andere sind gut im Pfarrleben integriert.

Spannend war für uns zu beobachten, wie die oftmals anfangs kritische Haltung gegenüber dem Kurs immer weniger wurde, vor allem wegen der Möglichkeit offen miteinander zu diskutieren und auch Kritik an Kirche und Glaube zu üben und dabei auch ernst genommen zu werden. Diese Offenheit führte dazu, dass auch eine geistige Offenheit und der Mut entstand, sich auf die Begegnung mit Gott einzulassen. Dies zeigte sich im gemeinsamen und füreinander Beten am Alpha Wochenende, das wir in einem Frauenklostern machen konnten. Dabei passierten kleine und große, sichtbare und nicht sichtbare Wunder.

Beim zweiten Alpha Kurs wurde breit eingeladen und Teilnehmer vom vorigen Kurs nahmen Freunde mit. Spannend war dabei, dass wir den Kurs ab März online abhielten, da die COVID19 Krise Einzug hielt. Hier gewann der Aspekt der Freundschaft und gegenseitiger Austausch einen zentralen Stellenwert. Das Wochenende konnten wir noch real abhalten. Dabei wurden zwei Personen gefirmt und der Heilige Geist war stark und konkret spürbar im gegenseitigen Gebet. Ich kann abschließend mit tiefer Überzeugung sagen: „Got questions in life, try Alpha!“

Mehr über "Alpha online":

Du hast Lust bekommen auf Alpha - bist aber noch skeptisch wie so etwas in Corona-Zeiten ablaufen kann?!
Hier ein kleines Video von Nicky Gumbel über "Alpha online":