Verein Mysterium Christi

Der Gebetskreis Projekt:Samuel war schon seit den frühen Anfängen ökumenisch ausgerichtet. Zum einen gab es immer wieder Teilnehmer und Besucher aus anderen Glaubenskonfessionen wie der Evangelischen Kirche oder Freikirchen. Diese ökumenische Ausrichtung steht ganz im Sinne einer erneuerten Strömung der Kirche, für welche das II. Vatikanische Konzil einen wesentlichen Beitrag geleistet hat.
Einige Teilnehmer unseres Gebetskreises standen seit jeher in sehr gutem Kontakt mit dem Ökumenischen Verein „Mysterium Christi“ in Hainburg a.d. Donau/NÖ, welcher 2007 vom katholischen Priester und Theologen Msgr. Peter Hocken ins Leben gerufen wurde.

Ziel dieses Vereins ist es, einen Raum der Begegnung für konfessionsübergreifende Kontakte zu schaffen, insbesondere unter Einbeziehung unserer Glaubensgeschwister aus der Messianischen Bewegung.

Denn der Leib Christi setzt sich aus zwei Teilen zusammen: den Jesus- Gläubigen aus den Nationen (Heidenchristen) und denjenigen aus dem Volk Israel (Messianische Juden) (siehe Epheser 2, 15) Gemeinsam bilden diese beiden Identitäten die Braut Christi, welche das Zweite Kommen des Herrn in Herrlichkeit erwartet.

Um dieses Ziel zu beschleunigen ist es wichtig, dass wir eine versöhnte Einheit (Ökumene) des Geistes anstreben, und uns wieder neu auf die Zentralität und Rolle Israels in der heilsgeschichtlichen Vollendung fokussieren.
Hierfür ist es von Bedeutung, sich mit den „Wunden der Geschichte“ auseinanderzusetzen und durch stellvertretende Buße im gemeinsamen Gebet Heilung und Vergebung vom Herrn zu erbitten.

Nur dann können Generationen, Nationen und Konfessionen einander in Liebe umarmen und die Schleusen des Himmels geöffnet werden. So kann sich die Braut Christi für ihren Bräutigam Yeshua bereiten.

Im jeweiligen Bildungshaus finden immer wieder Lehr-, Gebets- und Lobpreisveranstaltungen statt, welche auch oft einen stark internationalen Charakter haben.
Hier finden sich Menschen zusammen, welche ein großes Anliegen für die Einheit des Leibes Christi und Versöhnung der getrennten Christenheit haben und in diesem Sinne gemeinsam Brücken bauen möchten.
Mehr Informationen finden Sie auf der jeweiligen Homepage unter dem Link mysteriumchristi.org

TJCII Come & See-Kurs 2020

Von 29. Juni bis 15.Juli 2020 fand in Hainburg a.d. Donau ein Ausbildungskurs für Interessenten an der Initiative TJCII- Toward Jerusalem Council II statt.
Hierbei geht es um die Ausrichtung auf ein zweites Jerusalemer Konzil, welches die Einheit und Versöhnung von Christen und Messianischen Juden zum Ziel hat.

Weitere Informationen zu dieser Bewegung finden sich auf der Homepage unter dem Link https://www.tjcii.org/

Dieser Kurs war ein Online-Programm, an welchem ca. 240 Teilnehmer aus allen Kontinenten vertreten waren. Empfohlen wurde es, lokale Gemeinschaften zu bilden und als Gruppe an diesem Kurs teilzunehmen, doch auch Einzelpersonen klinkten sich in die Einheiten ein.

Das Training setzte sich zusammen aus Online-Vorträgen von namhaften Leitern aus der TJCII-Bewegung, wie beispielweise dem Gründer Marty Waldman, Dan Juster, Richard Harvey uva.; dem gemeinsamen Studieren des Visionsbooklets und Austauschgruppen. Abgerundet wurde der Kurs mit einem Outreach, der jeweils von den lokalen Gruppen individuell gestaltet wurde.

Die Lehreinheiten sollten sowohl zur Einführung als auch Vertiefung der TJCII-Vision dienen und somit einen Einblick in diese Arbeit verschaffen. Auch in Hainburg, von wo aus der Kurs koordiniert wurde, fand sich ein Team von 9 Leuten aus 5 verschiedenen Nationen zusammen (USA, Brasilien, Ungarn, Slowakei und Österreich), welche sich gemeinsam auf diese 2,5-wöchige Reise begaben.

Eine Teilnehmerin berichtet:
Es war ein unvergessliches Erlebnis und eine der prägendsten Erfahrungen meines Lebens. Die Lehreinheiten waren sehr interessant und verhalfen dazu, den Kern und tiefere Facetten der Vision zu verstehen und zu vertiefen. Durch die Gemeinschaft konnte ich mich selber besser kennenlernen und meinen Platz im Großen Ganzen deutlicher erkennen.
Wir konnten unsere Beziehungen zueinander vertiefen und stärken und hatten mitunter auch sehr viel Spaß!
Mein Ruf für die Versöhnung zwischen Christen und Messianischen Juden hat sich bestätigt und gefestigt und ich habe Feuer gefangen, auch weiterhin in diesem Dienst tätig zu sein!“ (Kathi, 34 Jahre)

Mehr Informationen über den Verein Mysterium Christi und ähnliche Veranstaltungen finden sich unter den beiden Links. (siehe oben)